Theater

Der mensch ist nur da ganz mensch, wo er spielt (Schiller)

Bei allem, was ich beruflich unternehme, möchte ich Menschen dabei unterstützen, ihren Lebensplan zu verwirklichen und den meinigen dazu.

 

Schon als Kind habe ich die befreiende Wirkung des Theaterspielens erfahren.

Im Spiel ist es erlaubt, über die Grenzen hinauszugehen, man darf Gefühle zeigen, übertreiben, lügen, verrückte Dinge erfinden, dumm sein oder hässlich, stolz oder gemein, hilflos, ängstlich, aber auch, und das ist besonders aufregend, unsterblich verliebt.

 

Meine erste Rolle, die ich vor Publikum darstellen durfte, war diejenige einer Hexe. Im Moment der Verwandlung wurde ich zu einer Hexe, wie ich sie an mir noch nie erlebt hatte. Plötzlich gab es kein richtig oder falsch mehr, alles war stimmig, meine Hemmungen lösten sich mit dem Vertiefen in das Spiel auf. Von einem Glücksgefühl erfasst, liess ich mich in unbekannte Phantasieräume entführen. Dieser tranceähnliche Zustand befreite mich von Erziehung und einengenden Denkmustern.

Aktuelles Stück

Influenza Influenza...

oder wenn das Fieber zu Kopf steigt

Polly ist krank und alleine zu Hause. Da taucht Frau Influenza auf, eine lustige „Traum“ Gestalt, die KinderWünsche erfüllen kann. Frau Influenza ist immer zur Stelle, wenn Kinder krank sind.

 

Polly wünscht sich, mit ihrem Bett, auf den Kirschbaum in Nachbars Garten. Wie oft ist Polly schon heimlich auf den Baum geklettert, wenn sie alleine sein wollte. Es ist Ihr Baum, der ihr Halt und Sicherheit bietet. Er symbolisiert Natur, Kraft und grenzenlose Freiheit.

 

Doch leider steht der wunderschöne Kirschbaum im Garten von Frau Zicke. Für Sie sind Bäume störend, sie geben Schatten, behindern die freie Sicht und wachsen immerzu. Darum muss er weg.

 

Doch sie hat nicht mit Polly und Frau Influenza gerechnet.

Mit Hartnäckigkeit, Humor und Phantasie setzen sich die beiden für die Erhaltung des Kirschbaumes ein.

Schaffen sie es den Baum zu retten?

 

Bilder und Text:  Renata Jordi

Neubearbeitung:  Sibylla Jordi, Claudia Carigiet

Spiel:  Sibylla Jordi

Regie/Dramaturgie:  Claudia Carigiet

Ausstattung:  Rosina Schmidlin

Bildbearbeitung:  Adriano Biondo

Bau Kamishibai:  Matthias Henke

 

Première am 20. November 2020 in Basel (Schulvorstellungen)

Vorstellungen können ab 21. November 2020 gebucht werden

Kontakt: Sibylla Jordi 079 823 60 84

Einige Theaterprojekte im Überblick (1989-2020)

1989  „Wasser im Eimer“ Umwelttheater von und für Kinder, Chur, Theaterfassung und Regie

 

1990  „Und du bisch duss“ Animationstheater und Aidsprävention, CH-Tournée, Schauspiel

 

1993  „Zärte“ Taller Teatral Berlin, Schauspiel

 

1995  „La mort stancla“ Schattenspiel, Regie: M. Ferrari, Chur und Theaterspektakel Zürich, Schauspiel

 

1996  „Das grosse Welttheater“ von Calderon, Regie: L. Näf, Theater Tuchlaube Aarau, Schauspiel

 

1997  „P 14“ Theater mit Jugendliche an der Volksbühne Berlin. Regie und Autorin

 

1997  „Miss you“ Eine musikalische Liebeserklärung an einen abwesenden Mann. Berlin. Coautorin und Schauspiel

 

2000  „Ich bin ja so allein“ eine musikalische Lebensbeschreibung von und mit Jürg Kienberger, Regie, Coautorin

 

2002  „Menschsein macht müde“ ein Abend von C. Carigiet und J. Kienberger. Auff. im Schauspielhaus Zürich, Autorin

 

2003  „Malefica“ ein Abend aus der Hexenperspektive, Eigenproduktion. Schauspiel, Autorin und Gesang

 

2005  „Heimatflimmern“ ein Musiktheaterprojekt. Urauff. am Alpentöne- Festival Altdorf, Regie

 

2007  „Wüste Frauen“ Schattenspiel nach Märchenmotiven. Sprecherin und Musikerin, Urauff. Museumsnacht Basel.

 

2007  „schi lunsch naven“ Theaterproduktion mit Jugendlichen aus der Surselva. Uraufführung in Ilanz, Regie und Autorin

 

2008  „100 Jahre Waldhaus“ ein Jubiläumstheater für das Hotel Waldhaus in Sils-Maria, Insz. Christoph Marthaler, Schauspiel

 

2008  „Gian/Gianna“ ein Kinderbuch in zwei Versionen von Claudia Carigiet mit Illustrationen von Lea Meyer,

Buchverlag Somedia ISBN: 978-3-905688-41-2, Urheberin, Autorin

 

2009  „ils bandits“ ein Klassenzimmertheater in rätoromanischer Sprache, Urauff. Chur, Regie und Autorin

 

2010  „Ich Biene – ergo summ“ Ein Bühnensolo mit Jürg Kienberger zum Leben und Sterben der Bienen, Urauff. im Kleintheater Luzern, Regie und Coautorin

 

2011  „Galgaboda“ Theaterprojekt mit Musik im Rahmen von Hexperimente Avers, Coautorin, Regie und Schauspiel

 

2011  „Ohrenrauschen1“ Familienkonzert mit dem Kammerorchester Basel, ein szenisches Konzert mit J. Kienberger als Musikclown. Regie

 

2011  „Ds’Schparschwii“ von Eugène Labiche, Freilichtinszenierung Chur, Schauspiel

 

2012  „Ohrenrauschen 2“ das Familienkonzert, Regie

 

2012  „Der kleine Stern auf Erden“, ein Schattenspiel für Kinder, Erzählerin und Musikerin

 

2012  „hautnah“, eine meditative Betrachtung des menschlichen Daseins in Bild und Ton mit Barbara Schirmer und Yves Noyau, Inszenierung, Urauff. Nov. 2012 Tuchlaube Aarau

 

2013  „Eine haarige Sach zu Bacharach“ Ein Bewegungstheater über die Vergänglichkeit mit der Artistin Claudia Brodbeck und dem Musiker Markus Imhof, Urauff. Basel, Regie

 

2013  „AltersHeimat“ Lebensgeschichten im Rohbau, Filmportraits über Menschen im Ruhestand, Rohbau Alterszentrum Burgfelderhof Basel, Leitung

 

2014  „Ich bin zum Glück zu zweit“ Ein Timeout mit Jürg Kienberger und Jeroen Engelsman, Urauff. Kleintheater Luzern, Regie

 

2015  „Teufelsbrücken“ von und mit Claudia Carigiet und Jürg Kienberger,

Eine Hommage an die Vielsprachigkeit und den Übersetzerberuf, Urauff. Übersetzerhaus Looren, Wernetshausen, Konzept und Schauspiel

 

2018  „Monologe“ nach Bernd Alois Zimmermann mit Jürg Kienberger und klavierduo huber/thomet, Urauff. Musikfestival Bern, Regie

 

2018  „eingerockt + ausgesungen“ Ein fernes Lied aus Zwinglis Kindheit, ZH-Reformation, mit Jürg Kiengberger, Regie, Bühne und Kostüme

 

2020  „Influenza Influenza...“ Ein Erzähltheater über das Kranksein, für Kinder ab 5, mit Sibylla Jordi, Regie