Theater

Der mensch ist nur da ganz mensch, wo er spielt (Schiller)

Bei allem, was ich beruflich unternehme, möchte ich Menschen dabei unterstützen, ihren Lebensplan zu verwirklichen und den meinigen dazu.

 

Schon als Kind habe ich die befreiende Wirkung des Theaterspielens erfahren.

Im Spiel ist es erlaubt, über die Grenzen hinauszugehen, man darf Gefühle zeigen, übertreiben, lügen, verrückte Dinge erfinden, dumm sein oder hässlich, stolz oder gemein, hilflos, ängstlich, aber auch, und das ist besonders aufregend, unsterblich verliebt.

 

Meine erste Rolle, die ich vor Publikum darstellen durfte, war diejenige einer Hexe. Im Moment der Verwandlung wurde ich zu einer Hexe, wie ich sie an mir noch nie erlebt hatte. Plötzlich gab es kein richtig oder falsch mehr, alles war stimmig, meine Hemmungen lösten sich mit dem Vertiefen in das Spiel auf. Von einem Glücksgefühl erfasst, liess ich mich in unbekannte Phantasieräume entführen. Dieser tranceähnliche Zustand befreite mich von Erziehung und einengenden Denkmustern.